Kindertagesstätten als Orte von Kirche

Wie läuft es eigentlich in den Teilprozessgruppen?

Hallo aus der Abteilung 3.1, hier kommt der Quartalsbericht.

Genauer gesagt kommt ein Zwischenbericht der Teilprozessgruppe 3.1 – „Kindertagesstätten als Orte von Kirche“. Wir haben uns seit dem Startschuss Ende Oktober fünfmal getroffen, die Treffen dauern jeweils ca. 3-4 Stunden.

Ziel ist eine Analyse der katholischen Kindergartenlandschaft im Bistum Aachen inklusive Bewertungen und Empfehlungen zur Arbeit vor Ort. Hierzu ist unsere Gruppe unterschiedlich zusammengesetzt. Trägervertreterinnen und -vertreter, Leitungen, Erzieherinnen, ich als Elternvertreter, außer mir fast alle hauptberuflich dabei. Dafür sind wir örtlich sehr gemischt, aus allen acht Regionen des Bistums, was aber allerhand Fahrerei mit sich bringt.

Suche nach der Struktur

Mit Hilfe unseres Moderators suchten wir ca. zwei Sitzungen lang eine Struktur in unserem Auftrag. Das war mühsam, aber es haben sich Bereiche herausgestellt, die nun analysiert werden:

– Kita-Personal
– Kita-Kinder
– Elternmeinungen und -wünsche
– Kita-Träger/ Gemeinde

Ob wir was vergessen haben?

Eltern als Expertinnen und Experten

Während wir bei den ersten beiden Punkten noch genügend Expertise innerhalb der Gruppe haben, wird das bei Elternmeinungen schwierig. Klar habe ich meine Meinungen zu „unserem“ Kindergarten, aber das ist (hoffentlich) nicht allgemein gültig. Daher entstand die Idee eines Elternabends, um direkte O-Töne von Kita-Eltern zu bekommen.

Nach längerer Vorbereitung fand dieser Elternabend gestern in Aachen statt. Aufgrund des schlechten Wetters kamen nur ca. 25 Elternvertreter*innen, gaben uns aber viele Rückmeldungen zu unseren Themen und Fragen:

Was gab den Ausschlag, sich für einen katholischen Kindergarten zu entscheiden? Wie waren die Erwartungen bezüglich der religionspädagogischen Arbeit im Kindergarten? Wie ist die direkte Verzahnung mit der jeweiligen Pfarre? Wer außer dem Pfarrer ist im Kindergarten pastoral aktiv? Wie sehr spielt die persönliche Biographie und christliche Sozialisation des Personals eine Rolle?

Es entwickelten sich spannende Diskussionen zwischen den Eltern, sowie ehrliche Einschätzungen, die direkt in den Bericht der Teilprozessgruppe fließen werden.

Achja, der Bericht

Der sitzt uns im Nacken, und den anderen Gruppen vermutlich auch. Mitte Mai ist Abgabefrist – und wir haben nur noch drei inhaltliche Termine. Kann alles tiefgehend diskutiert werden? Nein. Werden alle relevanten Inhalte und Themen besprochen? Vermutlich nicht.

Trotzdem bin ich guter Dinge, dass wir eine gute Analyse und wichtige Empfehlungen zu Papier bringen werden. Was dann damit passiert – wir sind gespannt.

 

 

Ein Gedanke zu „Wie läuft es eigentlich in den Teilprozessgruppen?

  1. Ein guter Bericht, vielen Dank hierfür.
    Eine kleine Ergänzung:
    Mit mir arbeitet ein weiterer Ehrenamtler in dieser Teilprozessgruppe mit. Parallel zum Elternabend in Aachen fand eine gleiche Veranstaltung in St. Benedikt Grefrath statt damit auch die Meinungen von Eltern außerhalb der Region rund um Aachen einfließen können.

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