CharismenorientierungHandlungsfeld 1: Den Glauben leben

Fokusgruppen, Interviews und best-practice

Wie können Menschen begleitet und ausgebildet werden, dass sie zu einem für sie passenden Engagement finden? Was ist das Charisma eines Menschen, welches dieser in Kirche und/oder Gesellschaft einbringen kann? Was erwarten engagierte Menschen von Kirche, wenn sie sich für diese einsetzen?

Dies sind ein paar der Fragen, mit denen sich unsere Teilprozessgruppe mit dem Fokus auf die sogenannte „Charismenorientierung“ befasst. Gott legt in uns Menschen Charismen an, die wir entdecken dürfen und fördern können, damit wir mit diesen Kirche und Gesellschaft verändern und zu lebenswürdigen Orten gestalten.

Heute mussten wir deshalb viele Gedanken in die nächsten Schritte unserer Teilprozessgruppe stecken. Denn für diesen Abend stand eine der ersten Etappen in der Analysephase des #heutebeidir-Prozesses an. Ein Forschungsinstitut brauchte bis heute von uns Fragen, die sie, wie die berühmten Umfragen des Allensbach-Instituts, vielen Menschen stellen kann und so professionell für uns Wissen über den Bereich der Charismenorientierung erhebt: Was beschäftigt die Menschen bei diesem Thema und was können wir von ihnen lernen? Warum engagieren sie sich (nicht) in Kirche? Wie kann Kirche sich besser um Engagierte kümmern? Welche Formen von Dank und Fortbildung erwarten sie, wenn sie sich engagieren? … (Infos zur Telefonumfrage gibt es hier)

Das war ein hartes Stück Arbeit.

Dann war aber noch ein weiterer Schritt dran. Eine lange Liste mit über 200 Beispielen aus dem Bistum lag uns vor: best-practice-Beispiele, von denen Menschen überzeugt sind, dass dort schon gut im Sinne der Charismenorientierung gearbeitet wird. Auch hierfür haben wir uns Fragen überlegt: Wie sprechen sie Menschen an? Welche Menschen und mit welcher Motivation melden sich diese bei ihnen, damit sie sich bei ihnen engagieren können? Welche Probleme haben sich bei der Gewinnung von Engagierten herausgestellt und wie haben sie ihre Arbeit verbessert?

Denn damit sind wir jetzt gefragt. Einzelne best-practice-Beispiele sollen von uns befragt werden, ob die formulierten Fragen stimmig sind und hilfreiche Ergebnisse aufweisen. Oder müssen wir unsere Fragen noch einmal überarbeiten?

Bis Mitte März ist jetzt Zeit, die Fragen in einzelnen Projekten zu stellen und erste Ergebnisse zu gewinnen. Damit gehen wir in die Fläche des Bistums und sind gespannt welche Menschen wir treffen, welche Projekte vor Ort etwas verändern und wo Kirche sich überall engagiert.

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